Ein Multi-Brand-Schönheitsgeschäft steht vor einer strukturellen Herausforderung, die ein Einzelmarken-Geschäft niemals hat: Dutzende von Marken, Hunderte von SKUs, sich ständig ändernde Sortimente – die alle denselben Verkaufsraum teilen müssen, ohne dass die Einrichtung einer Marke die Bedingungen für alle anderen diktiert. Das Format, das sich als bewährte Lösung für dieses Problem etabliert hat, ist die offene Regalwand im Gondelstil.
Wie die Leitfäden von Display Craft für den Schönheits Einzelhandel hervorheben, ermöglichen offene Merchandising-Konfigurationen den Kunden, ein Produktsortiment direkt zu sehen, zu erreichen und damit zu interagieren, wobei Regalhöhen, -tiefen und -abstände so entwickelt werden, dass sie genau zum spezifischen Fußabdruck dessen passen, was darauf platziert ist. Gondelartige Regale sind aus einem bestimmten Grund zu einem bewährten Format im Schönheits Einzelhandel geworden: Sie maximieren die Bodenfläche, unterstützen klare Planogramm-Layouts und passen sich an Kategorieänderungen an, ohne dass ein kompletter Umbau erforderlich ist.
Der letzte Punkt ist für eine Multi-Brand-Umgebung besonders wichtig. Ein Einzelmarken-Schrank ist um ein einziges Produkt sortiment aufgebaut, das sich in einem vorhersehbaren Zyklus ändert. Eine Multi-Brand-Gondel muss jedes Mal, wenn ein Einkäufer diesen Bereich neu gestaltet, den Fußabdruck einer völlig anderen Marke aufnehmen – unterschiedliche Flaschenhöhen, unterschiedliche Kartonabmessungen, unterschiedliche visuelle Identitäten. Verstellbare Regale, die ohne strukturelle Umbauten neu konfiguriert werden können, sind in diesem Kontext kein Komfort. Sie sind die Grundvoraussetzung, die das Format überhaupt erst praktikabel macht.
Die Effizienz des Formats in Bezug auf die Bodenfläche verstärkt diesen Vorteil. Da eine Gondel Produkte von beiden Seiten gleichzeitig präsentiert, kann ein Multi-Brand-Einzelhändler pro Quadratmeter Bodenfläche ein deutlich größeres Sortiment unterbringen, als es eine Reihe von einseitigen Wandregalen ermöglichen würde – ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor in einer Kategorie, in der die Anzahl der Marken, die ein Geschäft führen kann, direkt damit verbunden ist, wie viel vom gesamten Umsatzpotenzial des Geschäfts es erfassen kann.